Wo bin ich? – So funktioniert die Satellitennavigation

Im Jahr 2011 stehen zwei Satellitennavigationssysteme in Betrieb: das bekannte amerikanische GPS (Global Positioning System) und das russische Glonass. 2014 soll das europäische Galileo-System – an dem auch China beteiligt ist – in Betrieb gehen.

Satelliten umkreisen die Erde
Je nach System umkreisen etwa 25 bis 30 Satelliten auf verschiedenen Ebenen die Erde in einer Höhe von 20 000 bis 25 000 Kilometern.

Jeder Satellit sendet Daten
Die Satelliten übermitteln dem Empfänger die Position auf ihrer Umlaufbahn sowie die Uhrzeit.

Vier Satelliten ergeben die Position
Damit die exakte Position bestimmt werden kann, muss der Empfänger die Signale von mindestens vier Satelliten gleichzeitig empfangen. Im Empfangsgerät werden dann die vier Signallaufzeiten (von den Satelliten zur Empfangsantenne) errechnet. Daraus wird die aktuelle Position ermittelt.

Hilfssysteme erhöhen die Präzision
Dank ergänzender Systeme (Bodenstationen oder geostationäre Satelliten in 36 000 Kilometer Höhe), welche Korrekturdaten aussenden, lässt sich die Genauigkeit von 10 bis 20 Metern auf 1 bis 3 Meter verbessern – zum Teil sogar bis in den Zentimeterbereich.

Satelliten umkreisen die Erde
Satelliten umkreisen die Erde
Jeder Satellit sendet Daten
Jeder Satellit sendet Daten
Vier Satelliten ergeben die Position
Vier Satelliten ergeben die Position
Hilfssysteme erhöhen die Präzision
Hilfssysteme erhöhen die Präzision