Konvergenz der Energienetze

Je nach Wetter und Tageszeit kann Strom aus Sonne und Wind im Überfluss vorhanden sein. Wohin damit? Eine Möglichkeit ist «Power to gas», das heisst die Umwandlung des Stroms in Wasserstoff oder Methan – beides gut speicherbare Energieträger.

Mithilfe von Strom lässt sich aus Wasser durch sog. Elektrolyse Wasserstoffgas (H2) gewinnen. Dieses kann bis zu einem Anteil von 2 Prozent direkt ins Erdgasnetz eingespeist werden.

Fällt mehr Wasserstoff an, lässt sich dieser zusammen mit Kohlendioxid (CO2) – zum Beispiel aus einer Biogasanlage – in Methan (CH4) umwandeln. Da Erdgas ebenfalls aus Methan besteht, kann das synthetische Methan in beliebigen Mengen ins Erdgasnetz eingespeist werden.

Das eingespeiste Gas (Wasserstoff oder Methan) kann später als Brennstoff, als Treibstoff oder zur Rückverstromung genutzt werden.

Die gesamte Prozesskette «Strom zu Strom» hat im besten Fall einen Gesamtwirkungsgrad von 36 Prozent, im ungünstigsten Fall sind es 14 Prozent.

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